Um einen Beton sanieren zu können, müssen erst einmal die Schäden festgestellt werden.
Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten, die von unserer Firma ausgeführt werden:


 
Messung der Bewehrungsüberdeckung

Die Lage und Tiefe der Bewehrung ist durch Messung an Ausbruchstellen oder durch zerstörungsfreie Messung mit einem Bewehrungsmessgerät zu bestimmen.



Bohrmehlentnahme

Für Untersuchungen, bei denen das Probenmaterial ohnehin pulverisiert wird, wie z.B. zur Feststellung des Chloridgehalts, kann statt massiver Probestücke auch Bohrmehl entnommen werden Bei dieser Methode lässt sich auch gezielt Material aus abgestuften Tiefen entnehmen, um die Schadstoffverteilung im Bauteil festzustellen.



Druckfestigkeit bestimmen - Prellhärte

Für die zerstörungsfreie Kontrolle der Betonqualität am fertigen Bauwerk. Mit einer definierten Energie schlägt der Prüfhammer auf den Beton. Entsprechend der Betonhärte prallt ein Körper zurück und wird vom Gerät gemessen. Aus Umwertungstabellen kann mit dem Rückprallwert die Druckfestigkeit herausgelesen werden.




Überprüfung der Oberflächenzugfestigkeit

Beton wird durch Aufkleben und anschließendem hydraulischen Anheben eines Stempels gemessen.




Bestimmung der Karbonatisierungstiefe

Im einfachsten Fall erfolgt die Bestimmung der Karbonatisierungstiefe direkt an einem Bruchstück aus dem Bauwerkskörper bzw. durch Besprühen einer frischen Betonbruchfläche mit einer Indikatorflüssigkeit z.B. Phenolphthalein. Die gemessene Karbonatisierungstiefe ist ein Hinweis darauf, ob der Korrosionsschutz durch die Passivierung der Bewehrungsstahloberfläche noch gewährleistet oder bereits gefährdet ist.